Ajsa Hajdarevic hat uns verlassen

ajsa_hajdarevic_avion.jpgSchweren Herzens müssen wir mitteilen, dass die kleine Ajsa uns verlassen hat und am 28.10.2011 gestorben ist.

Dank Ihrer Spenden konnten wir die Familie Hajdarevic mit 500€ unterstützen und ihnen zumindest diese Last etwas erleichtern. Im Sommer war die Familie mit der kleinen Ajsa in Stuttgart, wo sie im Olga-Hospital erfolgreich behandelt wurde. Auch nach der Rückkehr nach Bosnien, hatten die Eltern noch die Hoffnung, dass sich Ajsas Zustand bessern wird. Doch allem Erfolg und Hoffnung zum Trotz, hörte dieses tapfere, kleine Kämpferherz auf zu schlagen. 

In Gedanken sind wir bei Ajsas Eltern, ebenso wie bei den vielen anderen Familien, die ihr geliebtes Kind aus welchem Grund auch immer verloren haben und wünschen ihnen Kraft für diese schwere Zeit! Dieses Lied ist jedem gewidmet, der diesen Verlust kennt!

 

Die Liebe einer Mutter und eines Vaters zu ihrem Kind scheint unbeschreiblich. Unbeschreiblich in der Intensität und dem emotionalen Empfinden, das Heranwachsen seines Kindes zu erleben. Doch wie ergeht es Müttern und Vätern, denen dies verwehrt bleibt? Was fühlt eine Mutter, der das Gedeihen ihres Kindes versagt bleibt, weil es nicht gedeihen kann? Wie schnell wird die unabdingbare Liebe zum eigenen Kind zu einem unerträglichen Schmerz, weil man dem Leid seines Kindes zusehen muss? Was müssen Mütter und Väter in den ärmsten Ländern unserer Welt fühlen, wenn sie ihrem Kind keine Nahrung geben können? Es gibt Mütter, die dem Tod ihrer Kinder zugesehen haben und diesem machtlos gegenüber standen. Sie finden keine Worte für die erlebte Ungerechtigkeit und fühlen sich ihrer selbst beraubt, denn ihr Herz fühlt nicht mehr wie vorher, wenn ihm sein größter Teil – das eigene Kind - genommen wurde. Sind das Vorgänge in fernen Ländern und deshalb für uns zu weit weg? Nein. Der einzige Lichtblick, der Eltern bleibt, ist die Hoffnung, dass es dem eigenen Kind nach dem Tod besser gehen wird, als im Hier und Jetzt. Dies überlegten sich auch die Künstler Hülya Kandemir und Sayfoudin . Aufgrund der einzigartigen Stimme von Hülya Kandemir in türkischer Sprache und dem einfühlsamen „Spoken Word“ von Sayfoudin, gelingt den Künstlern ein Lied mit ganz besonderem Charakter. Die Hörer zu berühren - das war das Ziel! Denn die Künstler möchten unabhängig von nationaler Herkunft oder religiösen Ansichten darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeit gegen die herrschende Kinderarmut und Ungerechtigkeit handeln kann und muss. Die erste Handlung beginnt im Kopf, in den Gedanken und damit, sich mit der Situation auseinander zu setzen, die in vielen Ländern dieser Welt herrscht. Die Künstler versuchen durch die Wahl ihrer Worte, musikalisch die Armut von Kindern und das Leid ihrer Eltern darzustellen, ohne dabei zu tabuisieren. Das türkische Einschlaflied ergänzt durch das „Spoken Word“ von Sayfoudin, der durch ausgewählte Worte in seiner gewohnten Deutlichkeit spricht, lässt schnell erkennen, dass hier nicht wohl behütete Menschen in den Schlaf gesungen werden. Im Gegenteil. Das Lied spiegelt das Leiden von Kindern und ihrer Eltern wider, die in Armut jeden Tag um ihr Leben kämpfen. Es stellt Emotionen und verlorene Hoffnung dar. Worte, die den Zuhörer berühren. Hülya Kandemir
 
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